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Spontane Grundrhythmen

Zusammenfassung

Literatur

 

 






Peter Hübner - Micro Music Laboratories
Prof. Dr. med. Gunther Hildebrandt  • Chronobiologische Aspekte der Musikphysiologie



Die hier durch­schei­nen­de har­mo­ni­sche Ord­nung ist aber ge­gen­über Leis­tungs­an­for­de­run­gen an die Funk­tio­nen sehr la­bil und muß in Ru­he und Er­ho­lung im­mer wie­der re­ge­ne­riert wer­den. Dies ge­schieht am stärks­ten im Nacht­schlaf.

Abb. 11 zeigt z.B. mitt­le­re Ta­ges­gän­ge des Fre­quenz­ver­hält­nis­ses von Herz- und Atem­rhyth­mus von Grup­pen ge­sun­der Per­so­nen un­ter gleich­mä­ßi­gen Ru­he­be­din­gun­gen. Das nor­ma­le ganz­zah­li­ge Ver­hält­nis von 4:1 (vgl. Abb. 10) wird nur sel­ten den gan­zen Tag über ein­ge­hal­ten, meis­tens kom­men gro­ße Ab­wei­chun­gen nach bei­den Rich­tun­gen hin vor, de­ren Grö­ße hier der Grup­pen­bil­dung zu­grun­de­ge­legt wur­de. Wäh­rend der Nacht aber, nach ei­ni­gen Stun­den Schlaf, kon­ver­gie­ren al­le Kur­ven auf ei­nen sehr en­gen Be­reich, den der ganz­zah­li­gen Norm 4:1 (sog. nächt­li­che Nor­ma­li­sie­rung der rhyth­mi­schen Funk­ti­ons­ord­nung).





Abb. 11

Mitt­le­re Ta­ges­gän­ge des Puls-Atem-Fre­quenz­quo­tien­ten (Q P/A) von ins­ge­samt 89 ge­sun­den Pro­ban­den, die nach dem 24-Stun­den-Mit­tel­wert des Quo­tien­ten in fünf Grup­pen auf­ge­teilt wur­den. Die Klam­mern be­zeich­nen den Be­reich des mitt­le­ren Feh­lers der Mit­tel­wer­te. Man be­ach­te die nächt­li­che Nor­ma­li­sie­rung zwi­schen 24 und 3 Uhr, die un­ab­hän­gig von der Rich­tung der Ab­wei­chung am Ta­ge ein­tritt.

(Nach Daten von PÖLLMANN 1991)



MEDIZINISCHE RESONANZ THERAPIE MUSIK®
Medizinische Musikpräparate auf CD
Digitale Studioeinspielung unter der künstlerischen und technischen Leitung des Komponisten und Musikwissenschaftlers Peter Hübner




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